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Fliegenfischen an der Our

Our map

Die OUR ist ein Grenzfluss wie  Sauer und Mosel. Zum Befischen ben√∂tigt man den Grenzgew√§sserschein. Leider ben√∂tigt man ebenfalls die Erlaubnis des Gr√ľndst√ľckeigent√ľmers √ľber dessen Grund man zum Wasser gelangt. Dies bringt nat√ľrlich f√ľr den ortsunkundigen Angler massig Probleme mit sich.

Das Waten ist verboten.

Die Our ist eine Mischung zwischen Ober- und Untersauer und bietet wundersch√∂ne abwechslungsreiche Strecken mit gutem Fischbestand. Dass dies so bleibt liegt in unser aller Interesse. Deshalb rufe ich hier zum No-kill auf und bitte euch nur ohne Widerhaken zu angeln. Forellen und √Ąschen bekommt man auch im Supermarkt oder k√∂nnen in den Gew√§ssern mit Tagesbesatz entnommen werden. 

Zum Thema Grenzgew√§sser mit privatem Charakter habe ich meine eigene Meinung, und finde es unerh√∂rt, dass die Our nicht f√ľr jedermann √ľberall zug√§nglich ist. Hier ist die Politik gefragt und sollte diese diskriminierende Ma√ünahme endlich abschaffen. Es reicht, dass die meisten Binnengew√§sser in privater Hand sind. Zumindestk√∂nnte dem Angler eine Karte zur Verf√ľgung stellen, auf welcher die wenigen √∂ffentlich zug√§nglichen Stellen gekennzeichnet w√§ren.

Our

Info von Marco Haas: -2004

 Vun Stolzebuerg erop bis bei den Camping du Barrage ass SEO Den Camping du Barrage ass eng Superplatz fir ze feschen (ausser Juni-Juli bis Mett-August einst den Touristen) Minnen, Baarwen, Frellen‚ĶEch kennen den Propri√©taire an haat nach nie en Problem fir do ze feschen, an wann een den Auto op der Stroos stoen l√©isst an sech normal behellt (w√©i mir daat jo maachen) ass daat och fir Leit d√©i hien net kennen beschtemmt keen Problem.

- Lo vum Camping du Barrage Richtung Norden, an der 90 Grad K√©ier virun Gem√ľnd geet en Feldwee riets duerch den Besch bei d‚ÄôWaasser, vun hei un ass Staat, war mol emmer eng Reserve vun der SEO an do huet 20 Joer keen gefescht !!! Lo ass d√©i Platz publik, Landschaftlech en Draam an w√©i ech fir d‚Äôlescht virun 3 Joer do war (mam Leffel gefescht) waren Baachfrellen do an Aeschen. Just vill Beem, mee menger Meenung no d√©i sch√©insten Platz am Land.
Dann vun Gem√ľnd an Richtung Norden, do wees ech et net genee.


Jacques Montalto -2004

War neulich an der Our, das Hotel- Restaurant Rittersprung stellt keine Angelscheine mehr aus, es sind aber noch immer welche im Restaurant Dreil√§ndereck in Ouren (B) zu bekommen. Hierzu ben√∂tigt man jedoch den belgischen Staatsschein!! Am Camping in Lieler (L) kriegt man ebenfalls sehr g√ľnstige Tageskarten (3 Euro wenn ich mich richtig erinnern kann), allerdings ist die Strecke nur mehr oder weniger 500 m lang und schwer zu befischen, da sehr stark bewachsen.


 Auch meiner Ansicht nach ist die Our ein sehr sch√∂nes und fischreiches Gew√§sser. Aber wie kann es sein, dass niemand einem genau sagen kann wo man eigentlich angeln darf und wo nicht. Habe mich mehrfach umfragt (Gemeinden, Syndikat, Forstverwaltung), aber niemand konnte mir mit 100%iger Sicherheit sagen wo man ohne Begehungsrecht angeln darf. Dies ist auch nicht deren Schuld, weil es n√§mlich gar keine Karte gibt, auf der dies genau festgehalten wird. Um die Our zu befischen wird an zahlreichen Stellen neben der Inhabe des Grenzgew√§sserscheins auch noch ein Begehungsrecht vorausgesetzt.

Aber wo braucht man ein Begehungsrecht und wo nicht? Hierzu eine kleine Anekdote:  Nachdem ich vom vielen Fragen die Nase voll hatte, habe ich mich im Mai kurzer Hand dazu entschlossen in Bettel bei Vianden auf D√∂bel zu angeln. Gesagt getan, ohne mir gro√üe Sorgen zu machen stehe ich friedlich angelnd auf dem Grundst√ľck eines Bauern. Zuf√§lligerweise kam dieser dann vorbei. Alles was er mich fragte war: Sind hier Fische drin? Eigentlich kann gar nicht viel passieren wenn man die Wiese oder das Feld einer anderen Person betritt ohne dabei irgendwelchen Schaden anzurichten (anst√§ndiges Benehmen nat√ľrlich vorausgesetzt). Und schlie√ülich sind die meisten Bauern  ja auch keine Unmenschen.  Habe sogar in der N√§he von Dasburg traurigerweise einmal ein Schild lesen m√ľssen auf dem geschrieben stand: Angeln verboten! Ist das √ľberhaupt erlaubt? Ist es nicht so, dass der erste Meter Land entlang dem Ufer laut Gesetz gar keinem geh√∂ren kann? Das Waten an der Our, ein Thema f√ľr sich.

An der Our darf nicht gewatet werden, angeblich wegen einer bestimmten Sorte von Muscheln die in Symbiose mit den Bachforellen lebt. Dies ist gerechtfertigt und nachvollziehbar. Leider ist es aber so, dass in der Our fast gar keine Forellen sind, wenn man nicht gerade selbst vorher welche eingesetzt hat. Man muss schon richtig viel Gl√ľck haben um eine wilde Bachforelle zu fangen.

Nat√ľrlich bin ich auch f√ľr einen schonenden Umgang mit der Our und auch f√ľr no Kill, da der Fischbestand nicht abnehmen sollte. Wenn t√§glich mehrere Angler durch die Our hindurch waten w√ľrden, so w√§re dies wirklich ihr baldiges Ende. Aber  seien Sie mal ehrlich, wurden Ihre Stiefel noch nie nass, wenn Sie an der Our gefischt haben? Wenn  sich ihre Fliege am 8/100 Vorfach in einem Ast gegen√ľber verfangen hat und das Wasser nur 60 cm tief war, oder wenn Sie einen 40 cm D√∂bel erblickten an den Sie  aber nicht ran kamen ohne einen Schritt ins Wasser zu machen? Schonendes Waten an der Our sollte erlaubt werden, das ist zumindest meine Meinung.

 √úbrigens, in einer Ausgabe vom Fliegenfischen (ich besitze die Ausgabe selbst), wird auch √ľber das Fliegenfischen an der Our berichtet. Da wird kein Wort √ľber ein Begehungsrecht verloren, des Weitern ist ein Photo von einem Mann zu sehen der an der Our mit der Fliege fischt, watend nat√ľrlich...  Mit freundlichen Gr√ľ√üen 

 

Serge Dollendorf- 2003
Es gibt es in Ouren ( 4 km von Weiswampach) zwei Hotels die Tagescheine f√ľr +/- 1km Fischerei in der Our verkaufen.Es handelt sich um Hotel-Restaurant Rittersprung und um Hotel-Restaurant Dreil√§ndereck. 

 

Guy Hastedt- 2003
Die Our f√ľr jeden, zug√§nglich zu machen der einen Grenzgew√§sserschein hat, w√§re mit den momentanen Fischereibestimmungen binnen 1-2 Jahren das Aus f√ľr den gegenw√§rtigen Fischbestand. Sicher w√§re es eine Bereicherung f√ľr uns Fliegenfischer. Doch sein wir mal realistisch. Wenn ich sehe, was an Sauer, Mosel und Stausee abl√§uft, wie viel schwarze Schafe (KILOFISCHER) dort umhergehen und ich mir dasselbe an der Our vorstelle, dann wird mir Angst und Bange.
Wir Fliegenfischer hätten nicht lange Freude daran.
Die Our ist ein kleines, sensibles Gew√§sser, was einem gro√üen Befischungsdruck nicht lange Stand halten w√ľrde.
Mein Vorschlag ist: Setzen wir uns f√ľr eine vern√ľnftige Fischereipolitik ein, k√§mpfen wir gemeinsam f√ľr die Rahmenbedingungen (Kl√§ranlagen, Renaturierung der kleinen B√§che, in denen einst
unsere Forellen laichen konnten) Nur so werden wir langfristig Freude an
einem so schönen Gewässer, wie der Our haben.